www.clima.ch- Erwärmung "Eine unbequeme Wahrheit"(www.climatecrisis.net)

Ist der Klimawandel ein Risiko?
Oder ist der Klimawandel eine Chance, die viele neue Jobs schaffen kann?

Ist es ein Risiko, dass alle Menschen dieser Welt ein Auto möchten? Oder ist es eine Chance, neue, energieeffiziente Fahrzeuge auf die Strasse zu stellen und viele neue Jobs zu schaffen?


Die Fakten:

Eine Mehrheit der Wissenschaftler ist heute davon überzeugt, dass der Großteil der aktuellen Erderwärmung auf die steigenden Treibhausgas-Konzentrationen zurückzuführen ist.

Die weltweite Durchschnittstemperatur hat in den letzten 100 Jahren um 0,7 C° zugenommen.

Der Meeresspiegel ist in den letzten 100 Jahren um 1 cm bis 2 cm pro Jahrzehnt gestiegen.

 

 

 


 

Die Risiken:

Abhängig von den Zuwachsraten aller Treibhausgase und dem angewandtem Modell wird damit gerechnet, dass sich die globale Durchschnittstemperatur bis 2050 um ein bis fünf Grad Celsius erhöht.

 

 

Bis zum Jahr 2100 wird mit einem Anstieg des Meeresspiegels von minimal 9 cm bis zu 88 cm gerechnet (IPCC 2001). Die Gründe dazu sind, dass sich wärmeres Wasser ausdehnt und die Polkappen abschmelzen.


Bis zum Jahr 2100 wird der CO2-Gehalt in der Athmosphäre zwischen 500 und 900 ppm betragen, falls das gegenwärtige Wachstum anhält.

 

 

 

 



Einige kleine Inselstaaten im Pazifischen Ozean und riesige, dicht besiedelte Küstengebiete müssen fürchten, dass sie aufgrund ihrer sehr geringen Höhe im Meer versinken.





Durch die Folgen des Klimawandels, wie z.B. Küstenverluste, Überflutungen, Trockenheit, Hunger und Meeresspiegelanstieg, werden Menschen zur Migration gezwungen. In ihren Aufnahmegebieten sind ethnische Spannungen wahrscheinlich, die regionale Konflikte bis hin zu Kriegen auslösen können.


Insgesamt wälzt der Nordatlantik heute 30 Prozent weniger Wasser um als noch 1957. Der Golfstrom schwächt sich wegen zu viel geschmolzenem Süsswasser aus der Arktis alarmierend ab. Von fünf "Schloten" vor Grönland sind zwei bereits zum Erliegen gekommen.

Die ozeanischen Ströme, zum Beispiel der Golfstrom, werden dadurch angetrieben, dass in den Polarmeeren Meerwasser gefriert. Dabei gefriert nur das Wasser, das Salz bleibt im umgebenden Meer zurück, was zu einem höheren Salzgehalt im umgebenden Wasser führt. Je salziger das Meerwasser, desto höher seine Dichte. Daher sinkt dieses salzigere Meerwasser an den Grund des Ozeans. Dieses Absinken führt dann zu einer Zirkulation des Meerwassers. Bei einer allgemeinen Klimaerwärmung gefriert aufgrund höherer Temperaturen weniger Wasser und die ozeanischen Strömungen werden abgeschwächt. Es braucht sehr wenig Veränderung, und der warme Gofstrom könnte zum Versiegen kommen. Kalte Winter und Sommer wie in Kanada wären in Europa die Folge.

Durch die Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur steigt die Verdunstung, was zu stärkeren Niederschlägen, damit verbundener verstärkter Erosion und zur Verstärkung des Treibhauseffektes führt. Der erhöhte Energiegehalt in der Atmosphäre, vor allem in Form von Wasserdampf, wird voraussichtlich die Zunahme extremer Wetterbedingungen verursachen.

Auch das Unwetter im Sommer 2005 in den Alpen war auf ein Genua-Tief zurückzuführen, das sich unerwartet stark mit Wasser vollgesogen hatte. Zurückzuführen auf ein sehr warmes Mittelmeer.

Für das häufigere Entstehen von Hurrikanen, die Städte auch in den Industrienationen gefährden können, genügen bereits erhöhte Meerwassertemperaturen. Der Hurrikan kann dadurch mehr Energie beziehen und gewinnt dadurch an Stärke.


Die Verschiebung von Vegetationszonen zieht gravierende Veränderungen der Erträge aus der Landwirtschaft mit sich.



Seit den 1960ern ist die mittlere Temperatur in Sibirien um ca. 3 °C angestiegen. Als Konsequenz beginnen seit der Jahrtausendwende die Permafrostböden zu tauen und sehr große Methanmengen, die bisher noch im Boden gebunden sind, werden in die Atmosphäre entweichen. Da Methan ein starkes Treibhausgas darstellt, wird die Erwärmung zusätzlich beschleunigt.

Der als Idealfall vorzustellende vollständige Verzicht auf fossile Brennstoffe führt nach gängiger Lehrmeinung wegen der Trägheit des Abbaus von Klimagasen und der generell verzögerten Antwort des Klimas auf eine Störung der Atmosphärenzusammensetzung mindestens noch eine Generation lang (ca. 25 Jahre) zu weiterem Temperaturanstieg.
Bild: Atabaska Gletscher, Kanada, 2004

Die Verbreitungsgebiete von Tier- und Pflanzenarten werden sich zum Teil drastisch ändern. Die Biodiversität wird abnehmen, viele Arten werden aussterben.




Krankheiten wie Malaria werden sich nach Europa ausbreiten, Salmonellen und Zeckenbisse werden häufiger.

 

 

 


Die Diagnose:

Als wichtigster Verursacher des Klimawandels gilt das Kohlendioxid CO2.






die Verteilung der Treibhausgase:

Zum weltweiten CO2-Ausstoss trägt der Verkehr etwa 23 % bei. Die Heizungen liegen bei 35 %.


Gut 11 % des Trebhauseffekts ist also auf den Verkehr, inkl. Schifffahrt und Flugzeuge, zurückzuführen.

Ist es unsere Chance, dass es Kritiker gibt, die bestreiten, dass es überhaupt eine globale Veränderung des Klimas gibt? Die vorhandenen Messdaten seien nicht eindeutig oder mit zu großen Schwankungen und Unsicherheiten behaftet...
Glauben Sie an die Kritiker? Sind Sie auch einfach ein positiv eingestellter Mensch?

Oder sehen Sie die Zeit gekommen, dass neue Technologien endlich zum Durchbruch kommen? Technologien, die die Lebensqualität heben, Arbeitsplätze schaffen, unsere Abhängigkeiten verringern, Spass machen und nebenbei auch noch ökonomisch sind?